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Spielbericht der 1. Mannschaft

Weckruf kommt zu spät

6. Spieltag

Am Sonntag, den 28.09.2025, gastierte der Landesligaabsteiger ESV Lok Zwickau auf dem Kurt-Löser-Sportplatz. Zwickau startete holprig in die Saison und dürfte hinter den eigenen Erwartungen zurück liegen. Der VfB Annaberg 09 war, durch zuletzt drei Niederlagen am Stück, unter Zugzwang. Pünktlich 15:00 Uhr pfiff Schiri Fetzer an.

Der Pfiff war noch nicht richtig verhallt, da schlug es bereits im VfB-Gehäuse ein. Eine Minute und 15 Sekunden zeigte die Anzeigetafel.

Lok trat eine scharfe Ecke in Richtung des kurzen Pfostens. Dort befand sich ein Pulk von drei Lok-Spielern, wobei einer einnickte (0:1).

Der VfB hatte jetzt am Rückstand zu knabbern. Erst in der 12. Minute kam man mittels Freistoß vor das gegnerische Tor, leider war Breitfeld im Abseits.

Weiter ging es mit einer Lok-Ecke, diesmal von der anderen Seite. Der VfB kann zunächst klären, doch dies zu halbherzig. Zwickau kommt noch im Strafraum an den Ball und kann unbedrängt zum 2:0 einschweißen (14. Min).

Nun war guter Rat teuer. Es sollte sehr wenig zusammenlaufen, von Spielfluss konnte keine Rede sein.

Kurz vor der Halbzeit das erste VfB-Lebenszeichen, scharfe Flanke von Schulze, Weiß kommt zum Kopfball, gehalten. Damit war Halbzeit.

 

Man hoffte dennoch, dass nach der deutlichen Kabinenansprache, der ein oder andere aufwacht. In der 2. Halbzeit war der VfB sofort im Spiel.

Zunächst wird Tommy Meyer von Florian Weiß freigespielt. Torschuss Tommy - Latte. Beim Abpraller setzt Weiß nach, gehalten. Wiederum diesen Abpraller trifft „Nixe“ Nixdorf, gehalten. Doch es war immernoch nicht genug, jetzt Lang mit Fernschuss an den Pfosten, der Nachschuss wurde zunächst gehalten und landete zum Abschluss am Außennetz – völlig irre!

Nun schien der Lok so langsam der Dampf auszugehen und der VfB witterte Morgenluft. Der eingewechselte Schmiedl dribbelt wie auf Schienen durch die Lok-Abwehr und legt in den Rückraum zu Weiß. Flo nimmt dankend an und trifft endlich zum 1:2 Anschlusstreffer.

Im Anschluss das nächste dicke Brett für den VfB,  Weiß legt im Strafraum auf Meyer ab, der Torschuss ging drüber. Nach einigem hin und her bekommt Lok einen unnötigen Freistoß an der VfB-Strafraumgrenze. Mit einer Flugbahn wie ein Bumerang segelte das Leder seelenruhig zum 1:3 in den linken Knick (73. Min). Mit dem dritten Standard, das dritte Tor, ansonsten war seitens Lok eher „Schmalspur“ angesagt, was Chancen anbetraf.

Doch so leicht gibt sich der VfB Annaberg nicht geschlagen. Man hielt weiter dagegen und versuchte trotzdem noch alles.

Nun mit einer Bogenlampe in den Strafraum zu Weiß. Der Torwart rettete mit einer Parade und einer Hand vor dem Anschlusstreffer.

90. Min, langer Ball von Reichelt auf Weiß und Flo belohnt sich für seine sehr gute Leistung mit dem 3:2 Anschlusstreffer. Damit war das Spiel durch. Es hat nicht sollen sein bzw. man ist einfach zu spät ins Spiel gekommen.

Zwickau bedankt sich bei seinem überragenden Torwart und für 3 leichte Auswärtspunkte. 

Trotzdem gilt es gerade jetzt wieder aufzustehen, denn im Annaberger Fußball geh es trotzdem…

 

…weiter und immer weiter Jungs!