Vier Tore zum Heimauftakt
2. Spieltag
Am Sonntag, dem 25.08.2025, gastierte im Rahmen des diesjährigen Heimauftaktes der Aufsteiger in die Sachsenklasse - Oelsnitzer FC – auf dem Kurt-Löser-Sportplatz.
Selbstverständlich wollte man sich vor heimischer Kulisse keine Blöße geben, erst recht nicht, mit den neuen Trikots. Dank unseres langjährigen Haupt- und Trikotsponsors war es möglich, einen neuen Satz zu beschaffen.
Besten Dank hierfür an IDT Industrie- und Dichtungstechnik GmbH.
Die personelle Situation gestaltete sich schwierig, da Urlaub, Verletzungen und Sperren ins Kontor schlugen. Dennoch wurde eine hungrige und schlagkräftige Mannschaft aufs Feld geschickt, was sich später auszahlen sollte.
Bei spätsommerlichem Wetter pfiff Schiri Schiepe (Muldenhammer) um 15:00 Uhr an.
Nach einer Phase des gegenseitigen Beschnupperns legte der VfB mit einem hohen Ball in den Gästestrafraum Strafraum los. Schulze, plötzlich mit Ball vorm Torwart, fand in Selbigem zunächst noch seinen Meister (14. Min.).
20. Minute: Weiß mit Pass auf links zu Haase, Haase mit Flanke auf den langen Pfosten, wo Schulze bereits Maß nimmt und den Torwart mittels Kopfball entgegen dessen Laufrichtung zum 1:0 überlistet.
Nur 4 Minuten später, der VfB mit einer Bilderbuch-Ecke durch Schubert. Lautz verpasst am langen Pfosten nur knapp. Jetzt zog der VfB wieder an. Schulze passt auf den halblinks positionierten Weiß, welcher jedoch knapp verzieht. Weiter ging es mit einem VfB-Freistoß durch Weiß. Moritz Lang hatte sich zentral vor dem Tor positioniert und köpfte, zum Deja-vu des Torwarts, wiederum entgegen dessen Laufrichtung zum 2:0 ein (39. Min.).
Damit ging es in die Halbzeit. Von Oelsnitz kam in Halbzeit 1 recht wenig, sodass VfB Torwart Sander einen ruhigen Nachmittag verbrachte.
Der VfB nahm sofort nach Wiederanpfiff das Zepter in die Hand. Oelsnitz spielte mit dem Mut der Verzweiflung.
In der 54. Minute die nächste dicke Chance für den VfB. Luca -Lautzer- Lautz kann nicht nur Muckibude, sondern auch Fallrückzieher! Aus zentraler Position wurde angesetzt und der Ball krachte unter die Latte ins Tor. Der Oelsnitzer Torwart war sichtlich erleichtert, dass der Treffer nicht zählte. Schiri Schiepe war das Bein von Lautz zu nahe am Kopf des Gegners. Schade, doch die nächsten Aktionen sollten nicht minder spektakulär werden.
Jetzt fasste sich Weiß ein Herz und zog aus gut 30 Metern plötzlich und unerwartet, mit der linken Klebe ab. Die Flugbahn des Balls, an einen Strahl erinnernd, nahm ihren Weg in Richtung linkes Dreiangel und schlug dort wie eine Kanonenkugel zum 3:0 ein (55. Min.).
Der nächste Leckerbissen sollte wenig später folgen. Zunächst tanzte sich Youngster Küttner, mit einer ansonsten sehr soliden Leistung, durch die halbe Oelsnitzer Abwehr. Von der rechten Strafraumseite gelang ein Ableger auf den zentral positionierten Breitfeld. Vale mit feiner Klinge, spielt den Ball mit der Hacke hinter das Standbein. Man ahnt es schon fast, wiederum entgegen der Laufrichtung des Torwarts, ins lange Eck 4:0 (64. Min.).
Fußball kann auch grausam sein, so vielleicht die Gedanken von Daniel Dürr im Oelsnitzer Tor, er konnte einem mittlerweile fast leidtun.
In der 74. Minute gab es dann doch noch einen kleinen Dämpfer. Der Oelsnitzer Sonntag ließ mal eben drei VfB-Abwehrspieler aussteigen und traf mittels Sonntags-Schuss ins lange Eck 4:1 (74. Min.). Das können und müssen wir besser verteidigen!
Der VfB antwortete mit Schubert, welcher im 1:1 mit dem Torwart schon fast vorbei war, jedoch konnte der Keeper den Ball noch irgendwie im Nachfassen „ergrabschen“ (75. Min.). Zu guter Letzt legt Yehor Yukht in den Rückraum zu Schulze, welcher jedoch den Gegner trifft.
Damit war die Partie durch und der erste Heimdreier, in der Saison 2025/26, in trockenen Tüchern.
Der VfB zeigte einen couragierten Auftritt mit sehenswerten Toren. Zudem war eine Steigerung zu den beiden Spielen in Irfersgrün und Plauen erkennbar.
So kann es….
weiter, immer weiter
…gehen!



















