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Spielbericht der 2. Mannschaft

VfB II meldet sich zurück

20. Spieltag

Zum 20. Spieltag der aktuellen Kreisoberliga Saison empfing der VfB II den SV Tirol Dittmannsdorf. Im Hinspiel unterlag man knapp mit 3:2, spielte allerdings auch eine Halbzeit lang in Unterzahl. Eine souveräne 2:0 Führung schenkte man damals binnen 3 Minuten einfach her und fuhr am Ende mit leeren Händen nach Hause. Dieses Mal sollten 3 Punkte her, die Mannschaft war gewillt alles dafür zu tun.

Eine gravierende Änderung zum Königswalde Spiel gab es ebenfalls zu verzeichnen, der in der 1. Mannschaft gelb-gesperrte Luca Lautz ersetzt den verletzten Kapitän Patrick Nestler. Luca sollte jedoch gleich in den Anfangsminuten „zum Gelingen“ beitragen. Zuerst verteidigt er einen Angriff der Gäste stark und geht sofort einige Schritte nach vorn. Dann spielt er einen super Pass in die Schnittstelle und Simon Möckel ist auf und davon in Richtung Dittmansdorfer Tor. Simon behält die Nerven und schiebt in der 10. Minute zur umjubelten Führung ein. Im weiteren Spielverlauf erzeugen die Tiroler meist nach Standards Torgefahr. Die VfB Defensive ist allerdings stets zur Stelle oder der Gegner verfehlt das Tor. In der 32. Spielminute dann der Aufreger des Spiels, gemeint ist allerdings nicht das 2:0 für den VfB II, doch der Reihe nach. Ein Annaberger Angriff über Rob Schmiedl findet Devon Klitzke, welcher sich in mehreren Anläufen bis vor das Tor dribbelt. Dort angekommen, kann der Dittmannsdorfer Keeper seinen Abschluss zunächst parieren. Der Abpraller landet wieder bei ihm und wird dann zum 2:0 verwertet. In der Aktion versucht der Dittmannsdorfer Verteidiger den Abschluss mit höchstmöglichen Risiko zu verhindern und trifft Devon dabei auch am Fuß. Nach Torerzielung und Gerangel zückt Schiedsrichter Sadowski die rote Karte für Devon und vergisst den Tiroler Spieler mit einer Karte zu „versehen“. Wir können die rote Karte für Devon, wenn auch äußerst hart, gerade so nachvollziehen aber zu solchen Aktionen gehören immer zwei Personen! Die Situation war nun nicht mehr zu ändern und der VfB II, zwar mit einer 2:0 Führung im Rücken, war für mindestens 60 Minuten in Unterzahl. Das kuriose, die restliche Spielzeit der 1. Hälfte sah man den Annabergern den fehlenden Mann nicht an. Die letzten gut 15 Minuten gehen mit ausgeglichenen Spielanteilen und ohne echte Torchancen auf beiden Seiten zu Ende.

In der Halbzeitpause schwor man sich auf die zweiten 45 Minuten ein. Jeder glaubte daran, auch in Unterzahl dieses Spiel erfolgreich zu Ende zu bringen. Mit Beginn der zweiten Hälfte kamen unsere Gäste etwas besser ins Spiel und hatten mehr Ballbesitz. Der VfB II verlor den einen oder anderen Ball zu leicht im Angriff. Glück für die zweite Mannschaft: Die Tiroler ließen ihre Chancen in dieser Phase des Spiels ungenutzt und Annaberg kämpfte sich mehr und mehr zurück in die Partie. So nutzte Rob Schmiedl die immer größer werdenden Lücken in der Gästeabwehr und startete durch in Richtung 3:0 (70. Minute). Er belohnt sich mit dem Tor selbst, denn die gezeigte Leistung im Spiel war einfach nur stark! Was der VfB II nach dem 3:0 zeigt verdient nur ein Wort: Chancenwucher.
Egal ob Elfmeter, 1 gegen 1 Situation oder verpasster Querpass auf den freien Mann, der VfB scheitert zum Ende des Spiels an sich selbst. Glücklicherweise stand es bereits 3:0, über ein 6:0 hätten sich die Gegner nicht beschweren dürfen. Es bleibt ein verdienter Sieg, mit dem Beigeschmack der zahlreich vergebenen Chancen.
Hier muss einfach nochmal angesetzt und die Konzentration bis in die letzte Minuten hochgehalten werden. Jetzt heißt es weiter Gas geben und kommenden Sonntag gegen Neustädtel nachlegen.

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