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Spielbericht der 2. Mannschaft

Verdienter Auswärtserfolg

4. Spieltag

Wir erlauben uns heute den perfekt geschriebenen Bericht der Gäste auch auf unserer Homepage als Spielbericht zu veröffentlichen. Besser kann man es nicht machen!           

Quelle: Facebook TSV Elektronik Gornsdorf 2

Die rund 90 Zuschauer sahen einen ausgeglichenen Start. Beide Kontrahenten tasteten sich ab und beschnupperten sich zunächst vorsichtig. Während die erste Gästechance nach einem Einwurf unter Seidler verzeichnet werden konnte, visierte Hirsch aus der Distanz erstmals das Annaberger Gehäuse an. Aus der Distanz ist es ja oft etwas schwieriger zum Torerfolg zu kommen. Bei einer Entfernung von nur noch elf Metern steigen die Erfolgschancen allerdings dann rapide. Nach einem abgepfiffenen Handspiel im TSV-Strafraum meldete sich Sven Schreiter für den anschließenden Foulelfmeter. Kurz angelaufen und mit Wucht in die linke Ecke. Schaarschmidt ahnte zwar die Richtung, verhindern konnte der Gornsdorfer Schlussmann das 0:1 in der 15. Spielminute aber nicht. Die Hausherren gaben ihr Möglichstes um diesen Rückstand aufzuholen. Doch leicht fiel dies der Elektronik ganz und gar nicht. Dem Offensivspiel der Gastgeber fehlte es sowohl an Schnelligkeit als auch an Kreativität. Beste Gornsdorfer Chance in der ersten Hälfte ein toller Versuch von Uhlmann Richtung linken Torwinkel. Doch mit einer sagenhaften Heldentat kratzte Torhüter Wetzel das Leder aus dem Knick.

Nach dem Seitenwechsel kam der TSV nun endlich mit quietschenden Reifen aus der Boxengasse. Nur fünf Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte erzielte Kapitän Kirsten den Gornsdorfer Ausgleich. Doch aus Sicht der Elektronik wehrte die Freude nur kurz. Denn mittels eines Konters brachte sich der VfB nur drei Minuten später durch Josef Unger erneut in Führung. Was für eine kompromisslose Antwort der Gäste. Und es kam noch dicker. Während die Hausherren noch benommen in der Ecke taumelten, legte Annaberg gleich noch einen nach. Einen Treffer der Marke „Traumtor“ kanonierte Bruno Schubert ins linke Eck – was für ein Strahl. Ehrenwerter Weise gaben sich die Gastgeber nicht auf. Denn noch war ja genug Zeit auf der Uhr. Emsig fuchsten sich die Gornsdorfer Pass um Pass ins Geschehen zurück. Und diese Mühe sollte belohnt werden. Nachdem der TSV Kirsten auf der rechten Seite in die Tiefe geschickte hatte, legte dieser die Kirsche in den Rückraum für den heran gelaufenen Näfe, der platziert zum 2:3-Anschluss in der 61. Minute traf. Bekamen die Gäste jetzt noch einmal das große Flattern? Zunächst schien es so. In den Spielminuten 66. und 67. vergab Haase in zwei Szenen jeweils per Kopf und Fuß Möglichkeiten zum Ausgleich. Auch bei einem weiteren Kopfball vom eingewechselten Kroschke fehlten in der Tat zur Zentimeter. Die Quittung erhielten die Hausherren dann in der 80. Minute durch ein weiteres Tor von Unger. Nachdem der Annaberger Schaarschmidt überlaufen hatte, war die Vollendung des Doppelpacks zum 2:4 der berühmte Gornsdorfer Sargnagel. In den Schlussminuten kamen beide Teams nochmals zu einem Torerfolg. Erst erzielte Jahn das 2:5 in der 85. Spielminute. Daraufhin verkürzte Haase kurz vor Abpfiff zum 3:5. Am Ausgang der Partie änderte dies jedoch nichts mehr.

Die Annaberger Reserve gewinnt das Auswärtsspiel in Gornsdorf. Damit reichten für beide Elektronik-Teams am Doppelheimspieltag drei Tore jeweils nicht, um etwas Zählbares für das eigene Punktekonto daheim zu behalten.

Spieler des Spiels war Doppeltorschütze Unger. Mit seinen wichtigen Toren kurz nach dem Gornsdorfer Ausgleich sowie dem 2:4 nach der einschlägigen TSV-Druckphase markierten diese Treffer zu psychologisch und strategisch enorm wichtigen Zeitpunkten die Grundpfeiler des VfB-Erfolgs.