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Spielbericht der 1. Mannschaft

Rückrundenstart missglückt

16. Spieltag

Ich persönlich bin der Meinung damit das“ missglückt“ in der Überschrift noch als eher harmlos durchgeht.“ Katastrophaler Fehlstart“ würde die ganze Geschichte schon eher treffen. Einmal mehr hatten wir uns gegen den direkten Tabellennachbarn, Tanne Thalheim, einiges vorgenommen. Wie das nun bei uns aber zu sein scheint, je mehr man sich vornimmt umso schwerer werden die einfachsten Dinge. Streckenweise war es so, zumindest muss das so von außerhalb des Spielfeldes ausgesehen haben, als hätte der große Teil das Spiel mit dem Ball verlernt. Wie ich schon vorher einmal beschrieben habe, war das während der gesamten Vorbereitung ganz und gar nicht so. Keines Falls soll das als Ausrede zählen: „Wir hatten nie den kompletten Kader, immer fehlte der eine oder andere……..“! So etwas würde ich nie gelten lassen!!! Alle Spieler, alle Mann in dieser Mannschaft können und wollen Fußball spielen, so jedenfalls meine Hoffnung.

Thalheim, was soll ich schreiben? Damit sie verdient gewonnen haben, weil sie spielerisch überlegen waren, NEIN. Weil sie uns läuferisch weit voraus waren, NEIN. Das was sie waren und das konnte man sehen, sie waren gewillt die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wir haben uns von ihrer größeren „Bissigkeit“ einlullen lassen. Wir haben keine Zweikampfführung gehabt, kein Wille den letzten schwierigen Schritt zum Gegner und Ball zu machen. Lange Halbfeldbälle hinter die Abwehr, Fehlanzeige. Thalheim macht so das 0:1. Ein verlorener Zweikampf an unserer Grundlinie im 3 gegen 1, ein anschließendes Foul und ein unglücklicher Klärungsversuch brachten uns 0:2 in Rückstand. Das alles geschehen nach einer halben Stunde, brachte uns dann komplett aus der Fassung. Davor jedoch möchte ich nicht vergessen die zwei sehr guten Chancen von Meyer und Gerlach zu erwähnen. Allerdings ließen in beiden Fällen die Abschlüsse noch sehr viel Luft nach oben. Bis zur Halbzeit versuchten wir uns dann mehr oder weniger mit verteidigen und hohen weiten Bällen vom eigenen 16er über die Zeit zu retten. Immer getreu den Motto „Hoch und weit bringt Sicherheit“.

In Halbzeit zwei war dann die Vorgabe schnellstmöglich einen Anschlusstreffer zu erzielen, wohl die logischste aller Möglichkeiten um noch einmal ins Spiel zu kommen. Leider waren wir davon die darauffolgenden 30 min. so weit weg wie ein Gletscher vom Äquator. Es gab zwar wohl die eine oder andere Situation, jedoch in ständiger Begleitung von Unkonzentriertheiten. In den letzten zwölf Minuten gab es dann doch noch einen Hoffnungsschimmer. Kurz nacheinander versuchten Meyer T., Groschopp und Schulze das Blatt noch zu wenden, jedoch ohne Erfolg. Es ist auch schwer auszumachen ob wir uns aufbäumten oder Tanne den Verwaltungsknopf gedrückt hatte. Fußballerisch war der Nachmittag wie ein Besuch in der Oper, man muss es mögen ansonsten ist es schwere Kost.

Thalheim war jetzt nicht gerade von Ergüssen überflutet die einen das Herz aufblühen lassen, auch ihr Spiel war nur so durchzogen von Fehlern, wir haben sie nicht erkannt und ausgenutzt. Thalheim hat drei Punkte und ist zufrieden nach Hause gefahren. Wir jedoch haben nicht die geringste Zeit zu verlieren um alles neu aufzuarbeiten und uns gemeinsam den A…. aufzureißen. Alle sind dazu angehalten ihre konstruktiven Überlegungen in die Runde zu werfen um einen traurigen Abgesang zu verhindern und dass mit aller Macht!

 

Fazit: Gibt es keins, jeder soll sich sein Eigenes bilden!!!