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Spielbericht der 1. Mannschaft

Niederlage gegen Spitzenreiter

18. Spieltag

Bei widrigen Bedingungen rund um den Fußball empfingen wir den Spitzenreiter Handwerk Rabenstein. Nicht nur auf Grund des Tabellenplatzes wehte uns ein kalter Wind, gemischt mit Regen ins Gesicht. Dass wir auf einen sehr spielstarken Gegner trafen, wussten wir aus dem Hinspiel.

Ballsicher mit guten Kombinationen aus der eigenen Abwehr versuchten die Gäste gleich von Beginn an das Zepter zu übernehmen. Der eine oder andere mag sich vielleicht gefragt haben: „Wieso hinten mit fünf und soweit zurück“? Das ist relativ schnell beantwortet, das 3:2 bei Handwerk ist, wenn man auch da den gesamten Spielverlauf sieht, doch etwas schmeichelhaft für uns gelaufen. Viele Chancen für Rabenstein sind liegengelassen worden und die wenigen die wir hatten führten zu Toren. Auf Grund der jetzigen Situation dürfte wohl auch dem fachkundigen Publikum klar sein, dass wir nicht in der Lage sind „Juhu Fußball“ zu spielen. Gegen einen starken Gegner doch mehr Wert auf Defensive zu legen um eventuell etwas Zählbares zu holen erschien uns als die bessere Variante. Das dies nicht gelang ist aber, so meine Meinung, nicht auf die Teamleistung zurückzuführen, sondern beläuft sich mehr auf individuelle Fehler. Bis zur 30. Min ist das Konzept welches ausgegeben wurde auch gut aufgegangen, kleine Unsicherheiten wurden durch Mitspieler ausgebügelt, jeder war bedacht sein Bestes in die Waagschale zu werfen um eigene Fehler zu minimieren. Das dies zu 100% nicht immer gelingt, sollte jeden klar sein. In den letzten 15 min. der ersten Halbzeit bekamen wir dann gleich 3 Gegentreffer welche aber keineswegs von den Handwerkern rausgespielt wurden, alle 3 waren unnötige Gastgeschenke oder Augenblicke leichter Verträumtheit. Auch sonst meist konstante Spieler erwischen mal einen nicht so guten Tag, da richtet das Team sich wieder gemeinsam auf und weiter geht es.

In der zweiten Halbzeit dann nach kurzer Spieldauer das 0:4, wieder nach einem Eckball. Zu blauäugig verteidigt, wieder steht ein Rabensteiner goldrichtig. Wenn man bedenkt das auch das 0:4 der Mannschaft nicht die Knie weich werden lässt, man trotzdem noch versucht sich zu wehren und nicht herzuschenken, zeugt das von Moral und Wille. Dieser Wille ein einziges mickriges Tor zu erzielen war dann auch der „Ehrentreffer“ durch Lautz, den zweiten Ball nachgegangen und abgeschlossen. Es geht doch, wenn auch mühsam. Das ist der Baustein womit wir arbeiten können und müssen. Ein „Erfolgserlebnis“, nicht ständig Rückständen hinterher laufen zu müssen, könnte in dieser Mannschaft Wunder bewirken. Wir gemeinsam arbeiten strebsam daran, dass dies passiert, solange es noch eine Chance gibt, aus dem jetzigen Sog herauszufinden. Es ist und bleibt nicht einfach, gerade was das Thema Personalmangel betrifft. Mit Lautz, Breitfeld, Gründig, Thomas und Hennig wurden schon 5 A-Junioren Spieler mit eingebunden, vielen Dank dafür. Die entscheidende Phase hat begonnen, jedes einzelne der kommenden Spiele wird wegweisend für die Zukunft in der laufenden Saison. Das nach den ganzen herben Rückschlägen das Euphorie Barometer in den Minusbereich geht, vor allem nach den ganzen guten Vorsätzen zur Gestaltung der Saison, dürfte allen bekannt sein. Jetzt alles schlecht zu reden ist definitiv der falsche Weg. Die wenigsten wissen wie die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist, wie gearbeitet wird, welche Spieler warum nicht da sind. Es kann sich wirklich jeder seine eigene Meinung bilden aber dann doch bitte für sich behalten oder konstruktiv weiter geben.

Wir jedenfalls werden weiterhin alles dafür tun, gemeinsam mit der Mannschaft  wieder dahin zu finden wo sie noch jeder bejubelt hat, für diesen Aufstieg vor ein paar Monaten.