Mund abputzen, weitermachen...
20. Spieltag
Am Sonntag, den 22.03.2026, gastierte der BSC Freiberg auf dem Kurt-Löser-Sportplatz. Nach dem Sieg in der Vorwoche beim Spitzenreiter Schöneck, wollte der VfB selbstsicher, zielstrebig und aggressiv auftreten.
Leider hatte man sich für dieses Spiel, in der Vorwoche, durch fragwürdige Karten selbst dezimiert. Weiß und Schmiedl nahmen daher auf der Tribüne Platz.
Freiberg sollte früh gestört und aggressiv angelaufen werden, wobei genau das Gegenteil von dem eintrat. Der VfB wurde aggressiv angelaufen sodass kein geordneter Spielaufbau stattfand. Fehlpässe waren an der Tagesordnung.
Freiberg ließ dem VfB keine Luft zum Atmen und kam bereits nach drei Minuten zur ersten Torchance. Wägner musste mittels Parade klären, es sollte nicht die Letzte bleiben.
Die erste nennenswerte VfB-Chance war in der 37. Minute zu verzeichnen. Hohe Eingabe in den Freiberger Strafraum, Tommy Meyer verpasst im Zentrum. Die anschließende Ecke schießt Schubert von halbrechts vorbei.
So war es eine Frage der Zeit bis Freiberg zum Zug kommt. Zunächst wird Lang auf halblinks abgeschüttelt. Der Gegner kommt zum Abschluss, welcher vorbei geht (40. Min).
43. Min.: Der VfB bekommt einen Freistoß nach einem Foul an Klitzke. Der Ball wird geklärt, landet sogleich auf rechts und wird im VfB-Strafraum quergelegt. Dort war der BSC-Altmeister Rico Thomas mitgelaufen und brauchte nur noch einzuschieben (0:1, 44. Min).
Der zweite Durchgang gestaltete sich ähnlich, mit schwerverdaulicher Fußballkost par excellence. In der 53. Minute Freistoß Freiberg: Der Ball wird geklärt, kommt aber wieder hoch in den Strafraum. Dort steht Walther, dessen Gegenspieler (gut einen Kopf größer) locker ins Dreiangel köpfen kann. VfB-Torwart Wägner war chancenlos. Hier stimmte die größenmäßige Zuordnung nicht, warum auch immer.
Der VfB wechselte durch: Schulze, Meyer V. und Freund jetzt im Spiel. Was sich im Spielaufbau nach vorn leicht bemerkbar machte. Trotzdem blieb Freiberg gefährlich und kam in der 68. Minute zu einem Fernschuss. Wägner hält, wie im Training, mit einer Augenweide von Flugeinlage. Langsam aber sicher näherte sich der VfB dem Freiberger Tor. Klare Torchancen blieben trotzdem Mangelware. Das VfB-Passspiel einfach zu unpräzise und nach vorne zu ideenlos.
74. Minute: Flanke VfB in den Freiberger Strafraum. Der lange Ball wieder abgefangen und sofort zentral nach vorn gespielt. Dort lauerte wieder der Freiberger Altmeister. Der VfB war zu weit weg und nach kurzem Dribbling kann Thomas ins lange Eck zum 0:3 abschließen.
In der 78. Minute bekam ein Freiberger im Strafraum einen Ball an den abgewinkelten Arm. Der Schiri sowie sein Assistent hatten freies Sichtfeld, ein fälliger Elfmeterpfiff blieb leider aus. Zum Schluss setzt Schulze noch einen Schuss über den Kasten. Damit waren alle Messen gelesen.
Es lief wenig zusammen, zu viel blieb Stückwerk. Bedankte man sich in der Vorwoche noch bei den Fans, kann man sich heute nur entschuldigen.
Jeder sollte sich fragen, ob er in solchen Spielen sein Bestes gegeben hat, denn das können wir definitiv besser.
Und trotzdem greifen wir in drei Wochen wieder an, denn beim VfB Annaberg geht es auch nach einer Niederlage…
weiter und immer weiter!



















