Kalorienlose Fußballkost
18. Spieltag
Am Sonntag, den 09.03.25, kam der BSV 53 Irfersgrün ins Kurt-Löser-Stadion.
Die VfB-Konkurrenz hatte bereits am Samstag ordentlich Punkte liegen lassen, von daher galt es, die Hausaufgaben zu machen und gegen Irfersgrün zu punkten.
Bei frühlingshaften Wetter ging es pünktlich 15:00 Uhr los.
Was die 100 Zuschauer dann allerdings geboten bekamen, glich eher einer strengen Diät, als einem fußballerischen Leckerbissen. Nachdem die Phase des gegenseitigen Belauerns abgeschlossen war fasste sich Luci Walther als erstes ein Herz und ging mit Vollgas in die Irfersgrüner Box. Der Torschuss wurde geblockt und landete bei Weiß, welcher ebenfalls noch einen Torschuss abfeuerte. Dieser Schuss wurde ebenso geblockt.
Mit einigem Hin und Her tickte die Uhr für die erste Halbzeit herunter. Der VfB spielte nach vorne zu durchsichtig und nach hinten stellten sich einige Wackler ein.
Irfersgrün zog sich bei VfB-Ballbesitz weit zurück, sodass die VfB-Flügelzange Schulze-Walther nicht richtig zwicken konnte. Auch im Zentrum machte Irfersgrün dicht. So dauerte es bis zur 29. Minute, als Weiß eine Ecke trat. Schmiedl stieg am höchsten (kein Wunder bei fast 2 Metern), sein Kopfball verfehlte knapp den Knick.
In der 30. Minute wieder Ecke für den VfB, welche allerdings geklärt wurde. Der geklärte Ball landete beim pfeilschnellen Irfersgrüner Flügelspieler welcher letztlich im 1 gg. 1 Duell mit VfB-Torwart Sander als Sieger hervorgeht (0:1).
…..wenn man vorn nicht trifft, …. Mit dem Rückstand ging es in die Halbzeit.
Die 2. Halbzeit ging gleich wieder mit einer Aktion von VfB-Torwart Sander los. Ein Steckpass von Irfersgrün wurde dankend angenommen und der Stürmer ging ins
1 gg. 1 mit Sander, welcher den Braten gerochen hatte und mit einer tollen Leistung die Chance vereitelte. Irfersgrün beschränkte sich fortan auf Ergebnisverwaltung, was an diesem Tag nicht schwerfiel.
Der VfB agierte weiter zu harmlos und traf in der Box die falschen Entscheidungen. Statt zu schießen wurde abgespielt und anstatt abzuspielen wurde geschossen. „Gott ey“ und „Mann ey“ schallte es mehr und mehr durchs Rund. Zuerst setzte Nixdorf einen Ball über das Tor, danach Schubert ein Pfund weit neben den langen Pfosten und zu guter Letzt traf Lang in der 90. +1 Min. mit einem Freistoß leider nur den Innenpfosten. Damit war Schluss und jedes andere Ergebnis wäre aus VfB-Sicht unverdient gewesen, so ehrlich muss man sein.
Man war einfach zu unpräzise, zu passiv und damit zu harmlos. Jetzt gilt es wieder aufzustehen und geschlossen weiterzumachen.
Denn im Fußball geht es immer irgendwie…. „weiter, immer weiter!“