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Spielbericht der 2. Mannschaft

Da war mehr drin

11. Spieltag

Zum letzten Auswärtsspiel für die aktuelle Hinrunde, führte uns der Weg zum FSV Zwönitz. Auf einem feinen Rasenplatz und bei ordentlichen äußeren Bedingungen ging es in die Partie.

Zunächst sollten sich aufmerksame VfB Beobachter aber noch die Augen gerieben haben, wie voll unsere Ersatzbank war, um genau zu sein fanden sich dort der Trainer und der Ersatztorwart wieder. Das letzte Aufgebot agierte an diesem Spieltag, doch dafür sofort mit 2 riesen Chancen um in Führung zu gehen: Sven Schreiter per Kopf an den Querbalken und Johannes Voigt ohne die nötige letzte Konsequenz. Natürlich musste es dann so kommen, wer die Dinger vorn nicht macht bekommt sie hinten…. Nach 20 Minuten setzt sich einer der vielen „Jungen Wilden“ Zwönitzer durch, umkurvt den Annaberger Keeper und lässt den Ball aus spitzen Winkel im langen Eck zappeln. Noch war genügend Zeit und die ersten Minuten zeigten, dass hier trotz der vermeintlich „ungünstigen“ Ausgangslage etwas geht. Haste gedacht….von VfB Seiten wurde das Fußball spielen größtenteils eingestellt, das Angriffsspiel glich dem Zufallsprinzip und hinten machte man nicht den sonst gewohnten sicheren Eindruck. Dies bestraft Zwönitz nach 39 Spielminuten zum 2:0 nach einer Standardsituation. Eigentlich doppelt und dreifach vermeidbar nur eben dieses Mal nicht. Mit dem 2:0 Rückstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

In der Kabine gab es Klartext vom Trainer und eine klare Zielsetzung für Hälfte zwei! Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam der VfB gut in die Partie und war dem Gegner ebenwürdig. (Halb)Chancen gab es auf beiden Seiten zu verzeichnen. Mit fortschreitender Zeit wurde die Partie zerfahrener und der Schiedsrichter immer unklarer in der Entscheidungsfindung. Zum Glück bewertet er ein Foul in der 74. Spielminute korrekt und pfeift für Annaberg einen Freistoß aus guter Position. Bruno Schubert nutzt diese und trifft sehenswert zum Anschlusstreffer. Die Schlussviertelstunde hatte es in sich, Annaberg drückte auf den Ausgleich und Zwönitz lauerte auf den Konter. Es sollte einfach nicht sein, die Gelegenheiten zum Ausgleich waren da, doch selbst der sehenswerte und brandgefährliche Fallrückzieher von Lars Walther verhalf nicht zum Torerfolg. Die viel zu kurze Nachspielzeit half da auch nicht mehr, allerdings haben wir noch mal nachgerechnet: Verletzungsunterbrechung von der 86. bis zur 91. Spielminute, es folgte eine einminütige Spielfortsetzung, anschließend erneute 3 Minuten Entscheidungsberatung des Gremiums, macht für uns 8 Minuten in denen definitiv kein Ball rollte. Der Schiedsrichter zeigte stattdessen sagenhafte 2 Minuten an, vermerkte später aber im Spielberichtsbogen die korrekte Anzahl von 8! Schade!

Das Spiel haben wir nicht wegen dem Schiedsrichter sondern unserer schlechten ersten Halbzeit verloren. In der kommenden Woche muss eine Reaktion folgen, zu Gast in Annaberg ist dann der TSV Geyer.