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Spielbericht der 1. Mannschaft

VfB hat im Derby gegen Zschopautal die Nase vorne

23. Spieltag

Dieses Spiel war für beide Mannschaften von einiger Tragweite. Der VfB wollte seine zuletzt eher durchwachsenen Leistungen vergessen machen und außer-dem seine Tabellenspitzenposition festigen. Zschopautal trat wohl mit dem Vorsatz an, den Anschluss an das hintere Tabellenfeld nicht mit einer weiteren Niederlage vollends verlieren zu wollen. Das interessierte an diesem Tag immer-hin 140 zahlende Zuschauer. Vorab ist festzuhalten, dass sich der BSV Zschopautal gegenüber dem Vorrunden-Hinspiel personell und spielerisch stark verbessert zeigte, sodass Rückschlüsse aus dem ungefährdeten Hinspiel-Sieg verfehlt gewesen wären.

Der VfB befand sich in der ersten Spielhälfte zwar meist im Vorwärtsgang, fand aber zunächst kein Rezept sich gegen die gutsortierte Gästeabwehr durch-zusetzen. Klare Torchancen für den VfB blieben daher Mangelware. Auch der BSV Zschopautal tauchte in Hälfte 1 höchst selten vor dem VfB-Tor auf und hatte dementsprechend auch erst in der 40. Minute die erste gefährliche Tor-möglichkeit, die ebenfalls ungenutzt blieb. So ging es torlos in die Pause. Alle VfB-Anhänger waren sich einig, dass der VfB in der 2. Hälfte einen Zahn zulegen muss, wenn er denn erfolgreich sein will. Das passierte dann prompt nach dem Seitenwechsel. Man merkte dem VfB sofort an, dass er gewillt war, das Tempo und den Druck gegen die Gäste-Elf zu erhöhen. Als Richie Schulze in der 49. Minute am rechten Flügel davoneilte und mit großer Wucht gegen das Gästetor schoss, versuchte Kulhanek (BSV) eine Rettungsaktion, die aber damit endete, dass er den scharf getretenen Ball ins eigene Tor lenkte. Das war natürlich ein Tiefschlag für die Gäste und der Auftakt zu einem weiteren Sturmlauf des VfB. Nachdem bereits mehrere Chancen nicht genutzt werden konnte, gelang André Thiel in der 56. Minute der vorentscheidende Treffer zum 2:0 für den VfB. Die Aktionen des VfB gewannen nun an Sicherheit, wenngleich auch Zschopautal in der restlichen Spielzeit mit einigen gefälligen Direktspielzügen durchaus Gefährlichkeit aufblitzen ließ. In der 67. Minute war es schließlich Christoph Meyer der nach einem Eckball inmitten in einer Spielertraube am höchsten stieg und mit wuchtigen Kopfstoß das 3:0 für den VfB markierte. Auch hier war der sichere Gästetorhüter machtlos.

Insgesamt zeigte sich der VfB gegenüber den Leistungen an den Vorsonntagen stark verbessert und hat offensichtlich rechtzeitig in die Spur zurückgefunden.

Schiedsrichter Schneider (Neuhausen) war ein sicherer Leiter der fairen Partie.