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Spielbericht der 2. Mannschaft

Verdienter (erster) Punktgewinn

4. Spieltag

Wir schreiben den 4. Spieltag und Spieltag 1 nach dem überraschenden Ausscheiden des bisherigen Trainers Wolfgang Ehrl. So ungünstig wie die Situation für die Mannschaft war, versuchte sie doch neuen Mut zu schöpfen und mit einigen taktischen Änderungen ins Spiel zu gehen.

Da sich solch eine neue Ordnung erst finden muss und die Verunsicherung der letzten Spiele nun mal nicht wegzureden ist, verwundert es auch nicht das der VfB II nach 2 Minuten in Rückstand ging. Eine Reihe von Fehlern und vor allem Passivität ließen den Gegner zum Torerfolg kommen. Doch auch diese Ausgangslage wurde einkalkuliert und man gab sich keinesfalls auf. Man muss sagen das sich unser heutiger Gegner Großrückerswalde noch weitere Chancen erarbeitete, der VfB kämpfte allerdings tapfer und konnte weitere Gegentore in Hälfte 1 verhindern. Ab der 25. Spielminute fand man zunehmend ins Spiel, so langsam fanden sich die Laufwege und auch die Aktivitäten gegen den Ball kamen besser „ins Rollen“. Mit dem aus Annaberger Sicht glücklichen 0:1 Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Dort fand man die richtigen Stellschrauben, denn was der VfB II in Halbzeit 2 ablieferte war das völlige Gegenteil von Hälfte 1 aber auch der letzten Ligaspiele! Folgerichtig belohnte Kapitän Sven Schreiter sein Team mit dem 1:1 in der 47. Spielminute. Einen Abpraller nach Eckball verwandelt er direkt ins Tor. Könnte man dieses Tor noch als glücklich bezeichnen, so müsste man die darauffolgenden Chancen und ein resultierendes Tor als verdient ansehen, denn Großrückerswalde war in dieser Phase deutlich unterlegen. Einzig die mangelnde Chancenverwertung muss wieder einmal als Manko benannt werden. Mit fortgeschrittener Spielzeit gab es dann auch nochmals Chancen für die Gäste, u.a. scheiterte Rebentisch allein vor Tim Wetzel. Letztgenannter sollte heute noch eine besondere Rolle einnehmen. Das Spiel schreibt mittlerweile die 87. Spielminute und der Schiedsrichter zeigt nach Foulspiel im Annaberger Strafraum, auf den Elfmeterpunkt. All die Mühe und Aufopferung der zurückliegenden (fast) 90 Minuten umsonst? Nein! Tim ist in der richtigen Ecke und pariert den Elfmeter von Patrick Schuster, welcher den Nachschuss dann auch noch auf die Querlatte legt. Die Freude an diesem Tage riesig – fühlt sich der Punkt doch fast wie 3 an.

Die wichtigste Erkenntnis – es reicht endlich für einen Punktgewinn UND wir müssen konzentriert und fleißig weiterarbeiten um auch in den kommenden Spielen bestehen zu können. WIR bleiben dran!