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Spielbericht der 1. Mannschaft

Unglückliche Niederlage des VfB in Auerhammer

12. Spieltag

Nun hat es auch den VfB Annaberg erwischt. In Auerhammer setzte es die erste Saisonniederlage. Und das, obwohl der VfB ein sehr gutes Spiel ablieferte. Beim SV Auerhammer traf der VfB auf eine äußerst kampf- und konditionsstarke Truppe die fest entschlossen war, in diesem Spitzenspiel zu punkten. Insgesamt war es trotzdem ein Spiel auf Augenhöhe zweier gleichstarker Gegner. Der Vorteil der Gastgeber lag darin, dass diese ihren relativ kleinen (Kunst)-Rasenplatz gewöhnt waren, stets alle Mann hinter dem Ball hatten, engmaschig verteidigten und trotzdem schnell und schnörkellos nach vorne spielten.

Auf dem engen Platz sorgten beiderseitig viele Eckbälle und Freistöße für stetige Gefahr. Als die VfB-Abwehr einen in den Strafraum gespielten Ball zweimal aufspringen ließ, war das 1:0 fällig. Ein Stürmer der Gastgeber schaltete am schnellsten und verwandelte aus Nahdistanz unhaltbar für TW Offenderlein. Vom VfB gab es aus der 1. Halbzeit nur eine dicke Torchance zu vermelden als Richie Schulze aus halbrechter Position einen Scharfschuss knapp am Tor vorbeisetzte.

Nach dem Wechsel berannte der VfB nun das Tor der Gastgeber. Durch die Hereinnahme von Thiel kurz nach der Pause verstärkte sich der Druck nochmals um ein Weiteres. Hier hatte der VfB seine beste Phase. Knapp daneben, oder immer wieder eine Fußspitze dazwischen oder Ball an die Latte, verhinderten den längst verdienten Ausgleich. Auerhammer hatte gleichermaßen etliche hochkarätige Chancen den Vorsprung auszubauen. Aber die VfB-Abwehr stand. Außerdem lenkte TW Offenderlein mit zwei Glanzparaden den Ball über die Latte. Dann kam der große Auftritt von Schiedsrichter Golde. Einem unübersehbaren Handspiel im Strafraum folgte sogleich sein Pfiff. Nach einer „Minute der Besinnung“ und ohne Rücksprache mit dem Assistenten verlegte er den Tatort kurzerhand auf 1,5 m außerhalb des Strafraums. Auch der SR-Assistent – der goldrichtig stand – ging auf Tauchstation. Die Meinung im späteren Rechtfertigungsversuch, dass erst ein Foul außerhalb des Strafraumes an einem VfB-Stürmer vorausgegangen wäre, das zu ahnden war, hatte der Schiedsrichter wohl exklusiv. Schade, dass der SR nicht den „Hintern in der Hose“ hatte, auf den Punkt zu zeigen. Dies hätte vielleicht der Ausgleich sein können, der auch dem Spielverlauf nach gerecht gewesen wäre. So kam es, wie es kommen musste. Als der VfB im Endspurt alles nach vorne warf, konnte ein Konter der Gastgeber nur noch mit Foulspiel gestoppt werden. Die Folge Strafstoß und 2:0 in der 90. Minute. Bedauerlich, mit einem Remis hätte man den Verfolger auf Abstand halten können!