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Spielbericht der 1. Mannschaft

Nichts für schwache Nerven

21. Spieltag

Der VfB spannte seinen Anhang in Oelsnitz bis zum Schlusspfiff auf die Folter. Erst in der 90. Min. stand der mühsame 3:2 – Erfolg (Halbzeit 0:1) für den VfB fest. Obwohl man zweimal in Führung gegangen war, ließ der VfB die Gastgeber durch große Abwehrschnitzer immer wieder herankommen. Der VfB legte gut los und riss das Spielgeschehen rasch an sich. Bereits in der 8. Minute erzielte Kilian Gerlach mit feiner Einzelleistung die 1:0-Führung. Das gab Auftrieb und der VfB legte von nun an ein flottes Spielchen hin und war stets im Vorwärtsgang zu finden. Von Oelsnitz war in Hälfte 1 kaum bis wenig zu sehen. In dieser Phase hätte der VfB unbedingt seine Führung ausbauen müssen. Viele gute Chancen wurden leichtfertig vergeben oder die Gastgeber waren mit dem Glück im Bunde.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spiel. Der VfB verlor zunehmend seine spielerische Linie. Der Ausgleichstreffer war schließlich überflüssig wie ein Kropf. Bei einem Konter der Gastgeber wurde absolut ungeschickt ein Gästestürmer geblockt, sodass Schiedsrichter Simolka auf den Punkt zeigte (67.). Diese Entscheidung war nachzuvollziehen. Der Strafstoß wurde auch prompt verwandelt. Nun bekam Oelsnitz Oberwasser und der VfB im selben Umfange unsicherer. Die Annaberger mühten sich zwar weiter ab vorzulegen, es wollte aber lange Zeit nichts gelingen und man verkrampfte zusehends. Erst als der eingewechselte Tommy Meyer in der 5-Meter-Zone präzise nach innen passte, erhöhte erneut Kilian Gerlach mit strammen Schuss aus der Nahdistanz auf 2:1 für den VfB (78.). Die Freude währte allerdings nur 10 Minuten, denn nach einem erneuten gravierenden Abspielfehler an der Mittellinie ging die Post ab und mit 2 -3 Stationen war die VfB-Abwehr überspielt 2:2. Alle Mühe schien vergebens.  In der 90. Min. gelang dann doch noch der 3:2 Siegtreffer. Aus einem Strafraumgewühl heraus schaltete Christoph Meyer am schnellsten und hämmerte den Ball in die Maschen. Die Freude war natürlich groß. Da SR Simolka gefühlt 7 Minuten nachspielen ließ, hieß es noch bange Minuten Oelsnitz vom Strafraum fernzuhalten, was schließlich auch gelang. Im Grunde ein verdienter Sieg, der VfB hatte es sich wieder selber schwer gemacht.